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Medien & Journalismus

Tauch' in die Kurzfilmwelt ein...

mit der Filmemacherin Anita Makris

Beim zweitägigen Workshop in den Semesterferien im WIENXTRA-Medienzentrum entwickelst du deine Filmideen. Ernst, cringy oder düster, du entscheidest gemeinsam mit den anderen Leuten aus dem Workshop in welche Richtung die Story geht. Beim Workshop unterstützt dich die Filmemacherin Anita Makris, die in Österreich und England zahlreiche Spiel- bzw. Dokumentarfilme umgesetzt hat und momentan in Wien an ihrem neuen Kurzfilm arbeitet.

Wir haben mit Anita ein Interview geführt, hier ihre Antworten.  

Anita, wie bist du eigentlich zum Filmemachen gekommen?

Schon während der Schulzeit.

Es gab eine Initialzündung: Ich sah einen Film von Federico Fellini und es wurde mir klar, dass Filmemachen die beste Tätigkeit auf der Welt sein muss. Ich war 16 Jahre alt und es hat mich seither nicht mehr losgelassen. Ich bin nach der Schule auf die Filmakademie studieren gegangen und hab einen Abschluss in Regie gemacht.

Später bin ich nach England gegangen, weil ich meinen Horizont erweitern und auch eine andere Art des Filmemachens kennenlernen wollte.

 

Was macht für dich einen guten Kurzfilm aus?

Auch, wenn noch so kurz, es braucht eine gute Geschichte, die interessieren oder fesseln kann. In einem Kurzfilm haben wir nicht viel Zeit für eine lange Entwicklung und auch nicht für viele Personen und Handlungsstränge. Der Kurzfilm erlaubt aber eine viel größere Freiheit, unseren eigenen Ausdruck des Erzählens der Story zu entwickeln. Und die Form ist auch sehr wichtig. Es geht nicht nur darum, welche Geschichten wir erzählen, sondern auch wie. Hier ist viel mehr Ungewöhnliches und Neues an Ideen möglich.

 

In zwei Tagen einen Kurzfilm drehen, geht das?

Ja, natürlich, einen "kurzen" Kurzfilm kann man sehr gut unterbringen. Vor allem geht es darum, dass wir viel Neues lernen und damit experimentieren. Und in erster Linie, viel Spaß dabei haben. Oft sind die ersten Ideen die besten und wenn man ein Zeitlimit hat, geht man konkreter und sparsamer damit um. Ich freue mich darüber, wenn die Jugendlichen mehr am Prozess als am Endergebnis interessiert sind, da man immer etwas noch besser machen kann. Auch gibt es in solchen Workshops die Gelegenheit gleichgesinnte Filmemacher_innen zu treffen, was auch zum späteren Zusammenarbeiten führen kann. Weil, Film ist 90% Teamarbeit.

Danke, Anita! Wir freuen uns auf den Workshop mit dir in den Semesterferien!

Kurzfilm Workshop

9. und 10. Februar 2023
jeweils 10:00-17:00 im WIENXTRA-Medienzentrum

Für Jugendliche zwischen 14 und 16 Jahre
Teilnahme gratis - mit Anmeldung!